Corona News

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Aktueller Erlass der Landesregierung Nordrhein-Westfalen: „Wieder Vereinssport in NRW“

07.05.2020

Am 6. Mai haben sich Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Länder auf weitreichende Beschlüsse geeinigt. Wir freuen uns über den ersten sehr großen Schritt hin zur Wiederaufnahme eines geregelten Sportbetriebs in den rund 18.300 Sportvereinen in NRW.

Für Nordrhein Westfalen teilte Ministerpräsident Armin Laschet folgenden Zeitplan mit:

Ab Donnerstag, 7. Mai 2020, ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.
Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Ab Montag, 11. Mai, ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich (eine Verordnung dazu liegt noch nicht vor).
Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausge-nommen sind reine Spaßbäder (ene Verordnung dazu liegt noch nicht vor).

Ab Samstag, 30. Mai, soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet (eine Verordnung dazu liegt noch nicht vor).

Wie bisher auch, gibt uns die Coronaschutzverordnung für NRW (aktuell vom 07.05.2020) den ver-bindlichen Rahmen, in dessen Grenzen Vereinssport draußen oder in der Halle wieder beginnen kann: unter strikter Einhaltung der Hygienevorgaben, zunächst kein Wettkampfsport!

·  · …ab dem 4.5. wieder in unseren Vereinen Tennis spielen zu können, haben sich leider nicht erfüllt 😢. Nun heißt es leider wieder abwarten, auch wenn’s schwer fällt 😔 …
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LSB NRW unterstützt Ministerpräsident Laschet


Der Landessportbund NRW stärkt Ministerpräsident Armin Laschet den Rücken und fordert Bundesregierung und Länder auf, bei ihrer Abstimmung am 30. April die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg in den Vereinssport zu schaffen.

„Der Sport will keine Sonderrolle“, sagt LSB-Präsident Stefan Klett, „aber wenn grundsätzlich Lockerungen möglich sind, dann muss der Sport zwingend Berücksichtigung finden. Die Sportverbände und mehr als 18.000 NRW-Vereine sind darauf vorbereitet. Über fünf Millionen Vereinsmitglieder warten darauf, wieder ihren Sport auszuüben, etwas für ihre Gesundheit und Mobilität zu tun. Das wird auch dazu beitragen, dass die Menschen mit der Corona-Krise insgesamt besser umgehen können.“

Für den heutigen Montag ist außerdem die schrittweise Veröffentlichung sportartspezifischer Verhaltensregeln durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geplant. „Der DOSB hat sehr gute Informationen erarbeitet, wie der notwendige Infektionsschutz mit einem reduzierten Sportbetrieb ohne Wettkämpfe verbunden werden kann – an der frischen Luft, mit ausreichend Distanz, kleinen Gruppen und mit den notwendigen Hygienemaßnahmen“, ergänzt LSB-Vorstandsvorsitzender Christoph Niessen.

Diese Vorlage müsse die Sportministerkonferenz heute aufnehmen und ein klares Signal für eine begrenzte Öffnung von Sportstätten setzen. „Die Übungsleiter*innen und Trainer*innen unserer Vereine sind Garanten dafür, dass die von der Politik vorgegebenen Regeln eingehalten werden. Als Landessportbund rufen wir unsere Vereine, Bünde und Verbände auf, bedacht zu handeln und der Politik zu zeigen, dass wir verantwortungsvoll mit der Situation umgehen“, so Niessen weiter.

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Start von den Regionalligen bis zu den Kreisebenen?


Die Tennis-Bundesligen haben in diesem Jahr allesamt der Corona-Krise weichen müssen. Medenspieler am Niederrhein von der Niederrheinliga bis zur Kreisebene hoffen nun, dass sie ab dem 9./10. Juni doch auf die Plätze dürfen. Dann sollen auch die Regionalligen als höchste Klassen in die Saison 2020 starten.

Voraussetzung für alle ist aber: Bundeskanzlerin Angela Merkel und  die Ministerpräsidenten der Bundesländer müssen bei ihrer Videkonferenz am 30. April dem Tennissport in Deutschland nach der Zwangspause wieder grünes Licht geben. Sonst blieben allenfalls die Monate August und September – in NRW mit den Sommerferien der Schulen als Handicap.

Coronavirus: DTB schreibt an wichtige Politiker


Die Bundesregierung hat die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie mit kleinen Lockerungen bis zum 3. Mai verlängert. In zwei Wochen soll es eine erneute Bewertung der Situation durch die Politik geben. Parallel hat sich der Deutsche Tennis Bund (DTB) am Dienstag mit einem Schreiben an relevante politische Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene gewandt.

Hierin wies er auf die Besonderheiten bei der Ausübung der Individualsportart Tennis im Freien hin und betonte ihre Vorteile bei einer schrittweisen Rückkehr in den sport-gesellschaftlichen Alltag. „Tennis kann, gerade in der jetzigen Jahreszeit, als Individualsport im Freien ausgeübt werden. Eine Kontaminierung durch das Spielgerät ist nicht möglich. Körperkontakt ist nicht Teil der Sportart Tennis. Nach wie vor absolut notwendige Infektionsschutzmaßnahmen können umgesetzt werden“,
heißt es in dem Schreiben, das unter anderem an das Bundekanzleramt, Regierungsvertreter, Landesregierungen und die zuständigen Gesundheitsministerien verschickt wurde.